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Wir über uns
 

Unser Ensemble "Sound of Spirit" aus Frankfurt/Main entstand 1998 aus der musikalischen Arbeit von Sängern und Musikern in verschiedenen Besetzungen. Auch wenn zunächst klassische Musik zum Repertoire gehörte, entstand nach und nach der Wunsch, sich mit Folksongs, sakralen Liedern der USA, Gospels und trad. Spirituals intensiver zu beschäftigen.

Die Inspiration, die wir beim musizieren klassischer Werke erfahren haben, suchen und finden wir auch hier. Auch wenn sie formal nicht so anspruchsvoll sind, drücken sie dennoch kompakt und mit minimalen Mitteln intensive Lebensgefühle/-erfahrungen aus.

Wir erleben diese Art, sich mit der Musik zu beschäftigen, als sinnerfüllt - aber nicht im Sinne von Erreichen von Zielen.

Wichtig für uns ist dabei die Auseinandersetzung mit existentiellen Inhalten des Lebens wie Freude, Leid, Fragen nach dem Sinn des Lebens, aber auch das Erleben der Schönheit der Natur. Auf der sinnlich-emotionalen Ebene findet diese Auseinandersetzung über die musikalischen Elemente wie Melodie und Klänge (erfahrbar über das Ohr) und Dynamik und Rhythmus, die eher eine körperliche Erfahrung sind – z.B. beim Tanzen - statt.

Zum einen leise, zarte Klänge, die mit lyrischen Texten „den Zauber der Kleinen Dinge des Lebens“ beschreiben bis hin zu schwungvollen rhythmischen Stücken, die einen richtig körperlich ergreifen und zum Mitklatschen und –singen auffordern. Dabei erleben wir ein Gefühl der Freiheit: „des Fliegens, ohne vom Boden abzuheben“.

Durch die ganzheitliche Erfahrung und den gemeinsamen Ausdruck – sowohl im Konzert als auch bei den Proben – hilft die Musik die Eindimensionalität und Verflachung des Erlebens, die durch die Flut der täglichen Eindrücke in uns zu entstehen droht, zu überwinden.

Karl-Heinz Krause & Sabine Rupp (Sound of Spirit) 

Beurteilungen:

Usinger Anzeiger, 20.5.2003: "...Sound of Spirit ließ den Geist der Musik im Gotteshaus von Niederreifenberg wirken. Die Musiker priesen mit
fein nuancierter Dynamik eindrucksvoll die Schönheit der Natur..."

Usinger Anzeiger, 6.11.2003: "Ob neue geistliche Lieder, traditionelle Spirituals oder Folksongs, sie waren in der ausdrucksstarken Interpretation von Sound of Spirit stilvoll mit der Klassik wie dem Jazz oder volkstümlichen Elementen verbunden. Das Publikum erklatschte sich etliche Zugaben, ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Geist dieser Musik auch die Zuhörer vereinnahmt hatte."